Angehefteter Beitrag

Mache ein Rezeptheft und nenne es "Das beziehungsanarchistische Kochbuch".

Das erste Rezept ist für Reizgas.
Als Abfallprodukt entsteht auch eine leckere fermentierte Chilisauce.

Vorbestellung demnächst!

Zeige Konversation

*Nachbar von oben spielt "32 heb' auf" mit kleinen, harten Gegenständen*

"Welcome back. :)"

Zeige Konversation

Too Good To Go - oder auch:
Wusstest du eigentlich wie fucking viele Bäckereifilialen es in deiner Gegend gibt?

Ok. Das Internet sagt Hände wären das lesbische Dick Pic.
Ist da was dran oder ist das nur in den USA ein Ding? o.o

CN: Alkohol 

Ich mach' nen Cocktail aus lauter Schnapssorten, den du dir reinziehen kannst, wenn du deine Fernbeziehung vermisst und ich nenne ihn Long Distance Iced Tea.

Spart euch das Geld für ne White-Noise-Machine!

Deinstalliert die datenkrakende Einschlafsounds-App!

Schüttet euch einfach ein Glas Mineralwasser ein, bevor ihr das Licht ausmacht - für das wohlige Gefühl bei den Großeltern zu übernachten!

In Manchester gibt es ein Restaurants namens Karen's Diner, in dem die Kellnerinnen dich beleidigen und generell unhöflich sind.

Deutsche so: Ja und ...?

Wir bekommen keinen Sitzplatz draußen.
Weil Personalmangel im Restaurant herrscht.
Darum können nur die Tische im geschlossenen Innenraum bedient werden.
Frage mich woher der Personalmamgel kommt ...
Wir essen jedenfalls woanders.

Ein wesentlicher Teil meines Mindsets ist beim Dating wie im Rest vom Leben auch:
Bezahlst du kein Geld, bezahlst du mit etwas anderem und wenn du nicht suchst was es ist, siehst du es erst, wenn es Schaden anrichtet.
Mein Essen selbst zahlen ist ein kleiner Preis dafür einen Hinweis darauf zu bekommen ob mir da eventuell jemand gegenübersitzt, der Entscheidungen über meinen Kopf hinweg treffen würde oder vor dem ich mich klein machen soll, damit sein Ego sich groß fühlen kann. Take my money!

Zeige Konversation

Das ist natürlich nur meine Perspektive aus einer ziemlich linksgrünversifften, akademischen, feministischen Position (mit entsprechenden Privilegien und Werten in meiner Bubble), auch wenn ich vermute, dass sich größere Teile davon - in Abstufungen - auf die deutsche Gesellschaft abstrahieren lassen. Und es klammert queeres Dating einigermaßen aus - das ist eh angenehme Anarchie.

Zeige Konversation

Dass sie auch Gefallen daran finden kann ihn einzuladen und so zu umwerben und wie wichtig es ist, dass er das mit dem selben Respekt und ohne Egoverlust annimmt.

Warum ich das nie irgendwo in Dating-Ratgebern lese? Keine Ahnung.
Könnte eventuell hilfreich sein das "Mach in Deutschland nicht X!" auch zu motivieren ...

Zeige Konversation

Dass er sich verdienen muss ihr Essen und Getränke ausgeben zu dürfen, damit sie sicher ist ein deutliches Signal gesendet zu haben, dass er sich aus Fehlverhalten nicht rauskaufen kann und sie nur Zeit mit ihm verbringt, wenn er ihre Grenzen respektiert.
Dass das Abendessen nicht ihren finanziellen Aufwand für ihr Äußeres kompensieren soll oder ihr "Lohn" für Haushaltsarbeit ist, weil das tatsächlich kein Aufwand oder eine "Rolle" ist, den/die er von ihr erwartet.

Zeige Konversation

Dass das erste Date oft gar nicht zum Kennenlernen da ist, weil man sich schon seit zwei Monaten jeden Samstag im Dackelverein knisternde Blicke zuwirft und der Spaziergang der erlösende Moment ist Zeit zu zweit zu verbringen ohne dass Uwe und Birgit gucken.
Dass Sex beim ersten "Date" gar nicht unbedingt casual ist, wenn man erstmal Zeit brauchte um Uwe und Birgit loszuwerden.

Zeige Konversation

Bei vielen Kommentaren scheint es mir als wären die obigen "Regeln" leicht zu finden, aber es wäre schwierig rauszufinden was die Werte und das Mindset hinter diesen Entscheidungen sind:
Sich nicht auf der Straße zu nem Abend mit nem Fremden verabreden, weil das oberflächliche Anmache ist, keine effiziente Art ist passende Menschen zu finden - und ggf. gefährlich.
Dass reden beim ersten "Date" der wichtige Aspekt ist und essen manchmal eher stört, es sei denn man wird hungrig.

Zeige Konversation

Es fasziniert mich immer wieder zu sehen wie ungläubig Menschen von außerhalb Deutschlands auf deutsches "Dating" / Beziehungsanfänge schauen.
Darauf, dass Dating und Umwerben nicht formal geregelt existieren (wie z.B. in den USA). Dass es nicht wirklich vorgesehen ist einen fremden Menschen einfach einzuladen um ihn kennenzulernen. Dass Frauen oft selbst bezahlen wollen was sie beim "Date" essen. Dass das "Date" auch ein Waldspaziergang sein kann, ohne High Heels, ohne satt werden.

Ich hab gestern bei Flaschenpost (gehört Oetker) ne Marke gefunden (gehört auch Oetker), die verschiedene haltbare Lebensmittel in Pfandgläsern anbietet.
Testweise was mitbestellt, gut gefunden, die Gläser schön gefunden, erstmal gesucht was das für ne Marke ist.

Turns out:
Die Produkte wurden zwar sehr gut angenommen, aber es "lohnt" sich nicht genug für Oetker und wird deshalb wieder eingestellt.
Jetzt hab ich wenigstens kein schlechtes Gewissen die Gläser für's Vorratsregal zu behalten. :(

Da war ich wieder kurz davor mich richtig aufzuregen und das meiner kleinen Welt mitzuteilen - aber wofür eigentlich?

Warum sollte ich noch mehr Menschen aufregen? Und warum sollte ich was aufschreiben, was die, die es erreicht, sowieso schon wissen?

Ich überzeuge hier niemanden, weil niemand mehr überzeugt werden muss. Ich potenziere höchstens meine schlechte Laune. Schluss damit.

Die Welt verwendet übrigens zu viel Milchschokolade und zu wenig Bitterschokolade.
Ach wäre doch nur alles so geil wie die Tafeln mit Marzipan ...

Menschen: "Inflation! Erspartes investieren, sonst ist es weg!!1"

Hackhörnchen: *schiebt weitere 20kg Reis in's Regal*

Ältere anzeigen
MastoKIF

Mastodon ist ein soziales Netzwerk. Es basiert auf offenen Web-Protokollen und freier, quelloffener Software. Es ist dezentral (so wie E-Mail!).