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Die TU Dortmund wurde per IFG-Anfrage dazu aufgefordert, den Quellcode ihrer App herauszugeben. Die Ablehnung der Herausgabe begründet die TU mit der ‘Gefährdung der öffentlichen Sicherheit’. Die Fachschaft Informatik erläutert, warum diese Sorge unbegründet ist und von einem grundsätzlichen Missverständnis der Sicherheit von IT-Systemen zeugt.

Die volle Stellungnahme gibt es hier: tudo-fsinfo.fspages.org/oeffen

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@fsinfo_tudo Danke für die interessante, aber inhaltlich irritierende Nachricht. Die Stadt Dortmund arbeitet derzeit an einer "Open-Source-Stadt-App". Hierzu können wir auf den Protokollauszug des Ausschusses für Personal, Organisation und Digitalisierung vom 11.03.2021 hinweisen. Dort heißt es:

"Herr Dr. Rettberg [...] [CIO der Stadt Dortmund] erklärt, dass es sich [bei der Stadt-App] um eine OpenSource App handle, welche die Stadt Solingen entwickelt habe. [...]"

#Thread
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@fsinfo_tudo "[...] Nunmehr habe diese zu einer Entwicklungspartnerschaft eingeladen, der man beitreten werde. So wolle man gemeinsam Doppelarbeiten vermeiden. Durch die OpenSource Lösung habe man den Vorteil sich nicht von einem Anbieter abhängig zu machen. Außerdem könne man so Dinge selber entwickeln. Ebenfalls spiele das Thema Community eine große Rolle. [...]"

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@fsinfo_tudo "[...] So werde die Fachhochschule eine entsprechende Projektarbeit herausgeben, bei welcher studierende Lösungen anbieten könnten, welche dann geprüft und ggf. übernommen werden könnten. Insgesamt habe die OpenSource Lösung den Vorteil, dass die Dinge sehr schnell laufen würden. Deswegen arbeite man ebenfalls einen Kooperationsvertrag hierzu aus um die Zuständigkeiten festzulegen. [...]"

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@fsinfo_tudo "[...] Man hoffe bis zum Sommer zumindest eine erste Testversion einer Dortmund-App zur Verfügung stellen zu können."

Quelle: rathaus.dortmund.de/dosys/doRa

Diese Info ist ggf. für die Verantwortlichen an der Uni interessant. Auf jeden Fall ist deren Open-Source-Argumentation nicht haltbar und steht außerdem gegen die bundesweite Debatte um die Notwendigkeit Digitaler Souveränität auf Basis von Open Source. Die Argumentation der Uni steht dem Wissensstandort Dortmund nicht gut an.

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